Schlüsselregion

Wirtschaftsfrühstück bei der Stehling Stanztechnik GmbH ein.

Stehling Stanztechnik öffnete seine Pforten für Schlüsselregion-Mitglieder

Die Schlüsselregion e.V. lud zum Wirtschaftsfrühstück bei der Stehling Stanztechnik GmbH ein.
Die 100 Besucherinnen und Besucher aus Schlüsselregion-Mitgliedsfirmen konnten bei Vorträgen
und Führung Einblicke in das Familienunternehmen gewinnen.
 

So voll war der neu gestaltete Pausenraum der Stehling Stanztechnik GmbH an der
Stahlstraße in Velbert noch nie: Früh morgens um 7:30 Uhr trafen sich dort 100
Teilnehmende des Schlüsselregion-Wirtschaftsfrühstücks, um sich auszutauschen, die
Fachvorträge zu hören und den Stanzbetrieb zu besichtigen. „Wir freuen uns riesig, dass die
Veranstaltung bei uns auf eine so große Resonanz gestoßen ist“, freute sich Dennis
Stehling, Geschäftsführer der gastgebenden Firma, der gemeinsam mit seiner Schwester
Miriam die Geschicke des Unternehmens leitet.


Breites Produkt-Portfolio von Kleinserien bis zu hohen Stückzahlen

Er berichtete den Teilnehmenden aus Schlüsselregions-Firmen aus der Historie des 1967
gegründeten Unternehmens, das seither von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Außerdem stellte er das breit gefächerte Portfolio der Firma vor: Was vor fast 60 Jahren als
Werkzeugbau begann, ist heute weit mehr als das. Auf Kundenwunsch werden hier
klassische Stanz-Biegeteile, Ziehteile, Laser- und Kantteile sowie Baugruppen gefertigt.
Dabei können Kleinserien ab fünf Stück ebenso wie Prototypen und Teile mit millionenfacher
Stückzahl gefertigt werden. „Im Werkzeugbau arbeiten wir mit einem Simulationsprogramm
und bauen vom Einlegewerkzeug bis zum Folgeverbundwerkzeug alles selbst hier im Haus“,
erklärte Stehling.

Das weiß auch IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen sehr zu schätzen: „Solche
Unternehmen mit klarer Struktur und klarer Vision brauchen wir im Niederbergischen.“

Der Lückenschluss der A44: Große Bedeutung für die hiesige Wirtschaft

Berghausen referierte in seinem Fachvortrag zum Lückenschluss der A44. Die Finanzierung
des Großprojekts ist nun gesichert, was die Unternehmen sehr begrüßten. Denn, so betonte
Berghausen: „Der Lückenschluss ist weit mehr als ein Straßenbauprojekt, es geht hier um
die Anschlussfähigkeit einer ganzen Region.“

Nach den Fachvorträgen und dem gemeinsamen Frühstück ging es dann zur
Betriebsbesichtigung in die Produktionshallen der Stehling Stanztechnik. Hier konnten die
Schlüsselregions-Mitglieder die ganze Bandbreite von Stehling kennen lernen: Von der
händischen Bearbeitung von Einzelteilen bis hin zu hochmodernen, automatischen
Laseranlagen und einer CNC-gesteuerten Abkantpresse.